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Neue Biogasmischungen wecken Hoffnung

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Montag, 25.07.2011 - 02:08
Monokultur muss nicht sein: Artenreiche Energiepflanzen-Mischungen. Foto: H. Rühmkorf © H. Rühmkorf
Monokultur muss nicht sein: Artenreiche Energiepflanzen-Mischungen. Foto: H. Rühmkorf

In teils üppig blühenden Feldern fühlen sich Insekten, Feldvögel und Wildtiere nachweislich wohl. Dies zeigen die Wissenschaftler der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) unter anderem vor den Toren Oldenburgs. Zusammen mit Projektpartnern im Netzwerk Lebensraum Brache testen sie seit 2008 im Auftrag der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) artenreiche Saatmischungen aus Wildpflanzen als Ergänzung zu Mais & Co. Und: „Wir liegen zur Zeit bei etwa 2/3 des Maisertrags“, so Dr. Birgt Vollrath (LWG), „Die aus rund 15 Arten zusammengesetzten Bestände im zweiten und dritten Jahr stehen gut da; ab Mitte Juli wird geerntet …“ „Gerade hier zeigt sich eine Stärke der artenreichen Wildpflanzenmischungen mit bis zu fünf Jahren Standzeit: Die zunehmenden Witterungsschwankungen werden besser weggesteckt als bei jährlich neu anzusäenden Kulturen“, ergänzt Antje Werner (LWG). „Netzwerk Lebensraum Brache“ engagiert sich für die Schaffung von Lebensräumen auf Ackerflächen mit artenreichen Ansaaten. Partner sind neben der Deutschen Wildtier Stiftung der Deutsche Verband für Landschaftspflege, der CIC, der BJV und der Saatgutproduzent Saaten Zeller. PM