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Neozoen: Jäger sollen Waschbär und Marderhund abgeben

Sascha Bahlinger © Kathrin Nüsse
Sascha Bahlinger
am
Sonntag, 22.08.2021 - 07:21
Marderhund © Klaus Schulz - stock.adobe.com
In Schleswig-Holstein sollen Jäger Marderhunde und Waschbären für ein Forschungsprojekt einsenden.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein ruft die Jäger im Bundesland dazu auf, sich an einem Forschungsprojekt der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) zu beteiligen. Die Forschungsgruppe bittet darum, Kadaver von erlegten oder tot aufgefundenen Marderhunden und Waschbären zur Verfügung zu stellen. Dort sollen dann der Mageninhalt und eventuelle Krankheitserreger und Parasiten untersucht werden.

Je frischer die Stücke, desto besser sei es für die Auswertung, erklärt die für das Projekt zuständige Tierärztin Jana Klink gegenüber der Redaktion. Man würde aber bei Totfunden auch Kadaver in etwas schlechterem Zustand noch untersuchen. Wichtig sei, dass die Tiere nicht angefüttert wurden, oder falls doch, diese Tatsache auf jeden Fall angemerkt werde.

Weitere Infos beim LJV

„Das Ziel der Studie ist es, das Nahrungsspektrum der Tiere zu erfassen und ihre Rolle als Reservoir für Infektionserreger zu bewerten. Im Anschluss daran möchten wir dann erste Aussagen über den Einfluss von Neozoen auf die Fauna von Schleswig-Holstein treffen.“, so Klink.

Jäger aus Schleswig-Holstein, die Marderhunde oder Waschbären einsenden möchten finden nähere Infos auf der Homepage der LJV.


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