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Nandu-Jagd in NRW: Zwei Vögel mit Sondergenehmigung geschossen

Kathrin Führes © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Mittwoch, 30.03.2022 - 17:05
Nandu-auf-Wiese © Maren Winter - stock.adobe.com
Woher die beiden Laufvögel stammen, ist noch unklar.

Im Kreis Höxter (Nordrhein-Westfalen) wurden nun zwei entlaufene Nandus geschossen. Wie „zeit.de“ berichtet, sei es in den vergangenen Tagen immer wieder zu Sichtungen der Laufvögel gekommen. „Erst vereinzelt, dann gehäuft", so ein Polizeisprecher gegenüber der „dpa“. Zunächst hatte es Verwirrung gegeben, da die Sichtungen aus zwei verschiedenen, rund 30 Kilometer entfernt voneinanderliegenden Orten gekommen seien.

Sondergenehmigung für den Abschuss

Da die Vögel sich an vielbefahrenen Landstraßen aufhielten, ordnete die Behörden zum Schutz der Autofahrer den Abschuss der Nandus an. Ein Jäger schoss die beiden Tiere dann mit einer Sondergenehmigung am Montag und Dienstag. Ein Betäubungsschuss oder Einfangen der Laufvögel sei nicht möglich gewesen, so die Behörden. Wem die Nandus gehören, sei bislang noch Gegenstand der Ermittlungen.

In Mecklenburg-Vorpommern im Jagdrecht

In Mecklenburg-Vorpommern unterliegen Nandus mittlerweile dem Jagdrecht. Nachdem im Jahr 2000 sieben Laufvögel aus einer Farm ausgebüxt waren, vermehrten sich die Nandus und breiteten sich immer weiter aus. Da auch die Schäden auf Feldern immer weiter zunahmen, wurde die Bejagung der Laufvögel notwendig. Mittlerweile ist die Jagd erfolgreich und der Besatz der Vögel nimmt ab.


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