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Nahrungssuche per "Mundgeruch" von Artgenossen

Foto: Michael Breuer © Michael Breuer

Mundgeruch macht Appetit! – So empfinden das jedenfalls Hunde. Also erst mal die Nase in den Atem des anderen Vierläufers gehalten, dann entscheidet sich Bello, wo er nach einem Happen suchen soll.
Ratten, Hühner und Affen können ihre Artgenossen gezielt auf eine Futterquelle aufmerksam machen. Raben und Schimpasen lügen dabei auch manchmal, um Konkurrenten in die Irre zu leiten. Der Aas- und Restevertilger Hund sollte dazu auch fähig sein, schließlich ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dort wo der erste Hund fündig geworden ist auch noch Reste für den zweiten liegen.
Psychologen von der Universität Zürich haben das nun bestätigt. Hatte ein Hund zuvor verstecktes Fressen gefunden, kontrollierten die anderen Versuchshunde dessen Atem und gingen dann gezielt zu den Futterverstecken, von denen der erste Hund gekommen war.
Die Kommunikation zwischen Hunden ist insgesamt noch reichlich unerforscht. Wer weiß, über was sich Hunde sonst noch austauschen, vielleicht können sie sich sogar über ihre Führer "unterhalten". CM