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Nächster Spitzenpolitiker legt Jägerprüfung ab

Peter Tauber mit seinem Parteikollegen Johannes Wiegelmann auf dem Schießstand.


Nach Christian Linder (FDP) hat ein weiterer deutscher Spitzenpolitiker den Jagdschein gemacht. Der Parlamentarische Staatssekretär des Verteidigungsministeriums und ehemalige CDU-Generalsekretär Peter Tauber vermeldete gestern auf seiner Facebook-Seite voller Stolz, sich jetzt Jungjäger nennen zu dürfen. Den Jagdschein machte der 44-Jährige in seinem Heimatbundesland bei der Jagd- & Naturschule Hessen. Dort hatte er zweieinhalb Wochen lang die Schulbank gedrückt, um anschließend das Grüne Abitur zu bestehen.

Des Jägers Ehrenschild

In dem Beitrag auf Facebook schrieb er folgendes: “Jagd ist viel mehr als das Erlegen von Wild. Ein Jäger hegt und pflegt sein Wild, legt Wildäcker an, pflanzt Hecken für Brutvögel und füttert das Wild in Notzeiten. Er betreibt Prävention vor Tierseuchen, sichert und pflegt die Lebensgrundlage des Wildes in unseren Wäldern und trägt einen Teil zum Erhalt eines artenreichen Wildbestandes in unseren Wäldern und Feldern bei. Denn seit jeher ist es „des Jägers Ehrenschild, dass beschützt und hegt sein Wild, waidmännisch jagt, wie sich’s gehört. Den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.“ Mit Stolz und Ehre erfüllt es uns daher, dieses Handwerk zukünftig ausüben zu dürfen. Wir werden euch an unseren Erlebnissen teilhaben lassen.“

Die Redaktion wünscht Herrn Tauber allzeit Waidmannsheil und stets eine sichere Kugel!


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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