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Nächste Runde in der JVO-Debatte

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Mittwoch, 14.10.2015 - 11:36
Heinz Lotz auf der Jäger-Demo in Wiesbaden: "Jäger sind kein schießwütiger Haufen." Foto: MS © MS
Heinz Lotz auf der Jäger-Demo in Wiesbaden: "Jäger sind kein schießwütiger Haufen." Foto: MS

Beantragt haben die Anhörung die Fraktionen von SPD und FDP. „Bei dieser Verordnung ist einiges aus dem Lot geraten. Es hat fast den Anschein, als habe das Umweltministerium im Eilverfahren und am Parlament vorbei, diese Jagdverordnung durchboxen wollen. Dabei wurden ganz klar Naturschutz- und Jagdverbände gegeneinander ausgespielt. Das muss ein Ende haben und deshalb haben wir diese Anhörung gemeinsam mit der FDP beantragt“, so der jagdpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Heinz Lotz am Dienstag in Wiesbaden.
Die geplante Jagdverordnung hatte bereits in der vergangenen Plenarsitzung für eine hitzige Debatte gesorgt. „Wir kritisieren vor allem die schlechte Einbindung des Parlaments bei der Erstellung der Jagdverordnung. Es kann nicht sein, dass wir trotz Nachfrage in den Ausschusssitzungen uns den Verordnungsentwurf wie bei einem Spionagefilm über Dritte organisieren müssen. Es wird allerhöchste Zeit, dass wir das Thema Jagd wieder auf eine sachliche Ebene zurückholen“, so der SPD-Abgeordnete.
Doch nicht nur die Opposition sprach sich für eine Anhörung zur geplanten JVO aus. Wie die Jägerschaft Ende September mitteilte, gab es diese Forderung auch von Vertretern aus der Koalition (wir berichteten hier). Die Jägerschaft erhofft sich dadurch noch deutliche Änderungen an der geplanten Novelle.
PM/BS