+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 184 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 25.11.2020) +++
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Nachtsichttechnik: LJV NRW setzt sich für Erlaubnis ein

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Kathrin Führes
am
Freitag, 21.08.2020 - 16:13
Wildschwein-bei-Daemmerung © Natureimmortal - stock.adobe.com
Mit der Erlaubnis von Nachtsichtvorsatzgeräten soll die Bejagung von Schwarzwild erleichtert werden.

Am Mittwoch hat der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen auf einer Sitzung des Präsidiums beschlossen, dass man künftig dem technischen Stand „Rechnung tragen“ will und eine Erlaubnis von dual-use Geräten zur Jagd auf Schwarzwild befürworten würde. Jedoch macht sich der LJV NRW nicht nur für die Erlaubnis von Nachtsichtvorsatzgeräten stark, sondern fordert ein Gesamtkonzept, welches auch die Anlage von Jagdschneisen beinhalten muss.

Gegenüber der Redaktion erklärte der Pressesprecher des Landjagdverbandes, Andreas Schneider, dass man sich soldarisch mit den Landwirten im Hinblick auf einen drohenden Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest zeigen wolle. Jedoch kann dies nicht nur eine Technikfreigabe beinhalten.

Bisher nur bei ASP-Ausbruch erlaubt

Nachdem bereits die meisten anderen Bundesländern über die jeweiligen Landesjagdgesetze Möglichkeiten geschaffen haben, Nachtsichtvorsatzgeräte (hier können Sie Nachtsichtvorsatzgeräte bei Frankonia kaufen) bei der Schwarzwildbejagung zu benutzen, soll dies künftig auch Jägern in Nordrhein-Westfalen ermöglicht werden. Bisher erlaubt Nordrhein-Westfalen nur eine Freigabe von Nachtsichttechnik im Zuge der ASP-Verordnung bei einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest. Der LJV will nun in Kontakt mit dem zuständigen Ministerium treten.


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