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Nachruf: Bernd Krewer verstorben

Redaktion jagderleben
am
Freitag, 14.08.2020 - 12:01
Mit dem Tod von Bernd Krewer verliert Deutschland einen bedeutenden Jäger, Forstmann und Hundeführer. © Bernd Krewer
Mit dem Tod von Bernd Krewer verliert Deutschland einen bedeutenden Jäger, Forstmann und Hundeführer.

Am Abend des 8. August verstarb der, weit über Deutschland hinaus bekannte Forstmann, Schweißhundführer und Verfasser zahlreicher Bücher und Fachartikel, Bernd Krewer nach langer und mit großer Geduld ertragener Krankheit im Alter von 81 Jahren im Kreis seiner Familie in Kinderbeuern.

Krewer setzte sich für Wald und Wild gleichermaßen ein

Nach beruflichen Stationen im Hunsrück betreute Krewer bis zu seiner Pensionierung Reviere im Kondelwald (Eifel). Bereits seit 1958 führte er erfolgreich Hannoversche Schweißhunde und züchtete diese unter dem Zwingernamen „vom Lützelsoon“. In zahlreichen Büchern und Schriften setzte sich Bernd Krewer für Wald und Wild gleichermaßen ein. Klare Worte und „Verleitungssicherheit“ charakterisierten Auftreten und Handeln. Der Anspruch „jedermanns Freund“ zu sein, war ihm fremd. Ihm ging es stets um die Sache.

Von 1992 bis 2011 war Bernd Krewer kynologischer Berater der PIRSCH. Für seine Leistungen um Wild, Wald und Jagdgebrauchshundewesen erhielt er zahlreiche Ehrungen. Mit dem Tod von Bernd Krewer verliert das Wild einen nimmermüden Anwalt und Jagd, Forstwirtschaft und das Jagdgebrauchshundewesen einen kritischen Zeitgeist, der auf Grund seiner langjährigen und umfangreichen Erfahrungen nicht nur immer wieder den Finger in die Wunde legte, sondern auch stets Lösungen parat hatte.

Die dlv-Jagdmedien nehmen traurig Abschied. Ein Großer ist nicht mehr.

Karl Walch, Chefredakteur „Der Jagdgebrauchshund“ stellvertretend für die dlv-Jagdmedien


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