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Nachfrage bei Wildprodukten steigt

Rund 25.900 Tonnen heimisches Wildbret von Schwarzwild, Rehwild, Rot- und Damwild haben die Deutschen im Jagdjahr 2008/ 2009 verzehrt - ein Plus von fast 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) mit. Wildbret-Lieferant Nr. 1 war das Schwarzwild mit 14.800 Tonnen, gefolgt vom Rehwild mit 7.800 Tonnen. „Der Trend zu hochwertigem Wildfleisch aus heimischen Revieren hält erfreulicherweise an“, kommentierte DJV-Präsident Jochen Borchert.
Nur noch gut die Hälfte des in Deutschland verzehrten Wildbrets stammt jedoch tatsächlich von wildlebenden Tieren. Etwa 40 Prozent liefern Zuchtbetriebe, von denen ein Großteil im Ausland produziert. Insbesondere preiswerte Supermarktware wird zum großen Teil importiert. An erster Stelle unter den Lieferländern steht Neuseeland mit 9.000 Tonnen Wildbret, gefolgt von Polen (2.300 Tonnen) und Südafrika (1.800 Tonnen), so der DJV. SE