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NABU nur noch peinlich

NABU-Chef Olaf Tschimpke , für den DJV wohl kein geeigneter Gesprächspartner mehr. Foto: G. Schleser © Goetz Schleser
NABU-Chef Olaf Tschimpke , für den DJV wohl kein geeigneter Gesprächspartner mehr. Foto: G. Schleser © Goetz Schleser

NABU-Chef Olaf Tschimpke , für den DJV wohl kein geeigneter Gesprächspartner mehr. Foto: G. Schleser


Da es dem Verband aber offenbar an objektiven Kriterien zur Bewertung der 16 deutschen Landesjagdgesetze fehlt, oder diese nicht das gewünschte Ergebnis liefern würden, konstruiert der Naturschutzbund Deutschland (NABU) einfach selber welche. Anhand dieser vergibt er dann "Ökopunkte". Und – oh Wunder – die Landesjagdgesetze fallen fast alle durch! So kann man es auch natürlich auch machen.
Vor allem der Deutsche Jagdverband, in Persona des Geschäftsführers Andreas Leppmann, nimmt bei der Kritik zur Vorstellung der neuen „Anti-Bildungs-Kampagne“ des NABU, kein Blatt vor den Mund. Die vorgestellte „Umweltverträglichkeitsprüfung“ sei laut DJV ohne jegliche Datenbasis oder wissentschaftliche Fakten durchgeführt worden. Leppmann: „Wenn NABU-Präsident Olaf Tschimpke das ernst meint, spreche ich ihm jegliche Kompetenz in Sachen Jagd ab.“ Viel mehr solle man eine solche „Prüfung“ den über drei Dutzend NABU-Eigenjagdbezirke unterziehen. Ebenso werde durch dieses Pamphlet die Arbeit der Jäger und den wahren Naturschützer vor Ort mit Füßen getreten. So zum Beispiel wird die Abschaffung der Fallen- und Baujagd gefordert, die jedoch zum Artenschutz absolut zwingend notwendig ist. Das sieht in Wirklichkeit wohl auch der NABU so, nur nennt er das dann „Prädatorenmanagement“. „Dem Fuchs ist es egal, was auf der Falle steht“, so Leppmann.
Ebenso kritisiert der Jagdverband die gewünschte Kürzung der Liste der jagdbaren Arten. Laut den Umwelt-Theoretikern gibt es nämlich umso mehr Punkte auf der NABU-Skala, je weniger Arten diese umfasst. Dass die Jägerinnen und Jäger des Landes jedoch verpflichtet sind, die dem Jagdrecht unterliegenden Arten zu hegen, ist offenbar niemandem bekannt. Durch die Jagdabgabe wird zum Beispiel die Finanzierung der Seehundauffangstationen gewährleistet. Leppmann: „Es ist die „Käseglocken-Mentalität“ des Naturschutzes, die verstaubt erscheint, nicht das Jagdrecht.“
Stellt sich die Frage, was den NABU zu einer derart durchsichtigen Aktion getrieben hat. Ist es vielleicht die Tatsache, dass die Jägerschaft den Bestrebungen zur "Ökologisierung" der Jagdgesetze landauf, landab mit stichhaltigen Argumenten entgegentritt und dabei erste Erfolge erzielt? Da sehen die auf Spenden angewiesenen NABU-Häuptlinge wohl ihre Felle davonschwimmen.
BS/JMB/PM
Link: Hier ein Magazinbeitrag zum Thema
Link: Hier gehts zu dem, was der NABU "Studie" nennt