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NABU und Jäger solidarisch

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Dienstag, 12.01.2016 - 01:00
Aktive Naturschützer wissen um die Notwendigkeit der Fangjagd. Foto: M. Meyer © M. Meyer

Der Arbeitskreis Teichgebiet Dreba-Plothen im NABU hatte unter anderem die Jägerschaft Schleiz zu einem Gespräch bezüglich der Planungen eines neuen Landesjagdgesetzes eingeladen. Darin ging es vor allem um eine mögliche Abschaffung, beziehungsweise Einschränkung der Fallenjagd. Beide Parteien machten dabei deutlich, wie wichtig diese Jagdart für die Hege von Bodenbrütern und anderen bedrohten Tierarten sei. Bestimmte Schutzgebiete für Singvögel müssten von Räubern wie Waschbär, Fuchs und Mink freigehalten werden, wird der NABU-Vorsitzende Peter Zörner von der „Ostthüringer Zeitung“ zitiert. Ins gleiche Horn stoßen die Interessenvertreter bei dem Thema wildernde Katzen und Hunde. Auch diese würden in der Fauna immer wieder Schäden anrichten. Daher dürfte die Möglichkeit eines Abschusses nicht durch neue Bestimmungen wegfallen.
Jägerschafts-Vorsitzender Leander Rothemann bewertete das Treffen als sehr positiv. Unsere Forderungen können mit den Zahlen der Naturschützer belegt werden, sagte er gegenüber jagderleben. Weitere Gespräche sollen stattfinden. Eventuell wollen der NABU und die Jägerschaft ein gemeinsames Positionspapier erarbeiten.
BS