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NABU und GRÜNE contra Energiewende

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Samstag, 13.07.2013 - 02:10
Holzabfuhrweg: Für den NABU ist die Instandsetzung rechtswidrig. Foto: knipseline/pixelio.de © knipseline/pixelio.de
Holzabfuhrweg: Für den NABU ist die Instandsetzung rechtswidrig. Foto: knipseline/pixelio.de

Der NABU Brandenburg beschreibt den Ausbau von Waldwegen als rechtswidrig: „Die Verschotterung unserer Waldwege hat schwerwiegende Auswirkungen auf Flora und Fauna, darunter viele besonders geschützte Arten“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Organisation kritisiert damit die Instandsetzung (nicht den Neubau!) von Waldwegen im Land und fordert einen sofortigen Baustopp. Der Landesbestrieb „Forst Brandenburg“ argumentiert, dass die Wege nicht nur die Abfuhr von Holz und grüner Energie gewährleisten, sondern darüber hinaus im kieferngeprägten Brandenburg einen wichtigen Beitrag zum Waldbrandschutz darstellen würden. Für die Naturschützer nur ein vorgeschobener Grund: Die meisten Feuerwehrfahrzeuge seien heute schließlich geländegängig.
Gut zehn Wochen vor der Bundestagswahl fordern die GRÜNEN in ihrem „Bund-Länder-Programm Wald- und Holzwirtschaft“ eine „Energiesteuer“ auf Brennholz. Laut Philipp zu Guttenberg, Präsident der „AGDW - Die Waldeigentümer“, führe dieser Schritt zu einer weiteren Belastung der Verbraucher. Darüber hinaus stünde die forcierte Beschränkung der Holzenergienutzung im krassen Gegensatz zur schnellen Energiewende. Zeitgleich müsse sich nach Ansicht der GRÜNEN das Verwendungsspektrum von Holz erweitern und mehr Waldflächen stillgelegt werden.
BS