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NABU fordert:Minke 'bekämpfen'

Nach Ansichten des NABU sollen Minke stärker bejagt werden. Foto: Jens Krüger © Jens Krüger

Während die Organisation auf der eigenen Homepage noch verlauten lässt, dass der ursprünglich aus Nordamerika stammende Farmnerz kein "Fressmonster" sei und sich gut in unsere Natur integriert habe, verlangt Dr. Peter Neuhäuser vom NABU-Kreisverband Stendal einen ganz anderen Umgang mit dem Neubürger. Kein Vogel – insbesondere vom Aussterben bedrohte Arten, wie Lachmöwe oder Schwimmente – sei vor ihnen sicher. Daher fordert Neuhäuser gegenüber der "Welt Online", dass die "Bekämpfung" verbessert werden müsse. Eine umfangreichere Fallenjagd sowie mehr Berufsjäger sollten das Problem nach Ansichten des Biologen in den Griff bekommen.
Ein Großteil der Population stammt aus einer Massenbefreiung im Jahr 2007. Damals wurden zirka 17.000 Tiere durch verantwortungslose Tierrechtler aus einer Zuchtstation bei Grabow in Mecklenburg-Vorpommern entlassen. Lediglich 4.000 konnten wieder eingefangen werden.
BS