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Muffelwild soll ausgerottet werden

Im Nationalpark Eifel soll das Muffelwild ausgerottet, oder, wie es beschönigend heißt, "die Wildschaf-Population aufgelöst" werden. Das berichtet die Aachener Zeitung. Demnach bestätigte der stellvertretende Leiter des Nationalparkforstamtes, Gerd Ahnert, dass ein entsprechender Abschussplan bereits seit 2009 umgesetzt werde.
In dem 10.800 Hektar großen Nationalpark leben zur Zeit etwa 200 Stück Muffelwild, 90 davon sollen pro Jahr geschossen werden. Jäger außerhalb des Nationalparks sind verpflichtet, sämtliche Mufflons zu erlegen. Das Muffelwild wurde im Bereich des Nationalparks in den 50er und 60er Jahren ausgesetzt. Heute wird es für "vermehrte Verbissschäden" verantwortlich gemacht. SE

Der Eifel-Nationalpark ist im Jahre 2004 als erste Einrichtung dieser Art in Nordrhein-Westfalen aus der Taufe gehoben worden. Im Bild: NP-Hinweisschild (Foto: Peter Bußmann).