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Motocrossfahrer schlägt zu

Die Motocrossfahrer fuhren zum Teil querfeldein im Wald (Symbolbild). Foto: Sepp Kellerer


Gestern gegen 15:40 Uhr war der 53-jähriger Mitarbeiter der Forstverwaltung südlich von Ruppichteroth-Berg (Rhein-Sieg-Kreis) unterwegs. Dabei bemerkte er drei junge Männer mit Cross-Motorrädern. Diese waren ohne amtliche Kennzeichen illegal im Wald unterwegs. Mit seinem PKW nahm er daher die Verfolgung der Unbekannten bis zu einer Wiese nahe des Forsthauses auf.
Dort konnte er an einer Engstelle einen der Fahrer anhalten. Als er den jungen Mann zur Rede stellte, schlug dieser ihm allerdings mehrfach ins Gesicht. Im Anschluss flüchtete der Täter auf dem Motorrad, gefolgt von seinen beiden Begleitern. Der Förster trug Gesichtsverletzungen davon, die ärztlich behandelt werden mussten. Allerdings war es ihm gelungen, dem Angreifer seinen Rucksack zu entreißen, den er dann zur Polizei brachte.
Als später eine Streife am Tatort entlang fuhr, entdeckten die Beamten den mutmaßlichen Täter. Dieser war offenbar zum Ort des Geschehens zurückgekehrt, um seinen Rucksack zu suchen. Die Ordnungshüter stellten daraufhin die Personalien des 24-Jährigen fest und befragten ihn. Der Mann räumte die Vergehen ein und muss sich nun unteranderem wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Hinweise zu den beiden anderen Fahrern gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine. Der Förster selbst wollte sich heute gegenüber unserer Redaktion noch nicht zum Vorfall äußern, da die Ermittlungen der Polizei noch laufen.
PM/RW

 


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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