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Morddrohnungen nach Anordnung zur Nutria-Jagd

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Dienstag, 09.02.2021 - 17:58
Nutria-am-Wasser © Alexander von Düren - stock.adobe.com
Die Nutrias richtigen massive Schäden an den Ufern des Stadtsees an und sollen daher nun entnommen werden (Symbolbild).

In Stendal (Sachsen-Anhalt) sollen Nutrias am Stadtsee entnommen werden – nun gab es Morddrohungen gegen den Oberbürgermeister. Wie die „Volksstimme“ berichtet, soll in der Hansestadt der Nutriabestand deutlich reduziert werden. Dazu will man die Tiere mit Lebendfallen einfangen und dann von einem Jäger töten lassen. Die Uferböschungen seien in dem Bereich bereits massiv beschädigt, sodass die Maßnahmen dringend notwendig seien. Seitdem der Plan jedoch bekannt wurde, erreichten die Stadtverwaltung auf verschiedenen Kanälen massive Drohungen.

Mit "öffentlicher Hinrichtung" gedroht

Gegenüber der Redaktion berichtet ein Pressesprecher der Stadt Stendal, dass eine Person mit einer „öffentlichen Hinrichtung“ von Oberbürgermeister Klaus Schmotz und je eines Mitarbeiters pro getötetem Nutria gedroht habe. Die Person würde sich weiterhin regelmäßig bei der Stadt melden. Die Stadt hat Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gestellt. Man trete den Drohungen gegenüber den städtischen Beschäftigten mit dem gebührenden Ernst entgegen, so der Pressesprecher weiter. An den Entnahmevorhaben wolle man aber trotzdem festhalten.


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