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Ministerium will keinen Herdenschutz zahlen

Der niedersächsische Umweltminister Stefan Birkner lässt Zahlungen von Schutzzäunen prüfen. Foto: Reinhard Schneider © Reinhard Schneider

Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) lässt eine finanzielle Unterstützung von Schafhaltern für das Errichten von Schutzzäunen zur Abwehr von Wölfen prüfen. "Ich bin grundsätzlich der Auffassung, dass Schäden, die durch natürliche Ereignisse ausgelöst werden, mit öffentlichen Geldern nicht ausgeglichen werden können", sagte der Minister.
"Wenn ein Wolf Schäden an Nutztieren verursacht, handelt es sich um ein solches Ereignis.
Aber anders etwa als bei Schäden durch Gänse oder Füchse, wo Jäger den Betroffenen durch verstärkte Bejagung helfen können, wollen wir dies beim Wolf natürlich nicht. Doch wollen wir die Nutztierhalter, vor allem die Schafhalter, nicht allein lassen." Im August hatte ein Wolf in Munster vier Heidschnucken getötet. Das Umweltministerium leistet bereits Zahlungen auf freiwilliger Basis im Fall von nachgewiesenen Wolfsrissen.
MU