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Ministerin gegen Kirrverbot

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Sonntag, 27.01.2013 - 01:10
Umweltministerin Ulrike Höfken steht hinter der Einzeljagd an Kirrungen. Foto: Kerstin Bänsch, UM RLP © Kerstin Bänsch, UM RLP
Umweltministerin Ulrike Höfken steht hinter der Einzeljagd an Kirrungen. Foto: Kerstin Bänsch, UM RLP

Dessen Vorsitzender, Dr. Helmut Stadtfeld, hatte das Verbot im vergangenen Herbst und jetzt wieder in der "Rheinischen Bauerzeitung" gefordert. Selbst bei Einhaltung der Kirr- und Fütterungsverordnung des Landes von 2005 lasse sich noch eine "beträchtliche Aufstockung des Nahrungsangebots realisieren", so Stadtfeld in einem Schreiben an die Ministerin. Diese hält die Verordnung jedoch für einen guten "praxistauglichen Kompromiss", was auch in einer Evaluierung drei Jahre nach deren In-Kraft-treten bestätigt worden sei. In einem Schreiben an den Landesjagdverband weist Höfken allerdings darauf hin, dass die Kontrollen zur Einhaltung der Verordnung zu intensivieren seien. Dieser Auffassung teilt der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau. Dennoch könne auch nach Ansicht des Verbandes nur durch die Einzeljagd an ordnungsgemäßen Kirrungen den stetig steigenden Schwarzwildbeständen entgegengewirkt werden, berichete die stellvertretende Haupfgeschäftsführerin des Bauern- un Winzerverbandes, Karin Bothe, gegenüber der Redaktion.
FM/BS