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Minister fordern Experteneinheit gegen Wolf

Die Landwirtschafts- und Umweltministerien der Union haben sich auf ein Thesenpapier zum Thema Wolf (Symbolbild).


Die Landwirtschafts- und Umweltministerien der Union haben gemeinschaftlich ein Thesenpapier zum Thema Wolf verabschiedet. Dazu trafen sich Vertreter der Ministerien in Sachsen. Das Papier enthält zehn Thesen. Unter anderem wird ein Bekenntnis zur Weidetierhaltung abgegeben. „Die Weidetierhaltung muss unter den Bedingungen des europäischen Artenschutzes für Großraubtiere in Deutschland flächendeckend und dauerhaft erhalten werden.“ Gerade Schafhaltung sei unverzichtbar. Man möchte auch ein staatenübergreifendes Management gemeinsam mit Polen, Tschechien und den Alpenländern anstreben, um den Erhaltungszustand besser bewerten zu können.

Experteneinheit zur Vergrämung und Entnahme

„Zur Minimierung von Konflikten und zur Erhöhung der Akzeptanz ist die Wolfspopulation auf das artenschutzrechtlich Erforderliche zu begrenzen“, so das Papier weiter. Für die Entnahme von Wölfen sollen die Voraussetzungen Bundeseinheitlich per Verordnung geregelt werden. „Zur Unterstützung der Vollzugsbehörden in den Ländern ist eine zentrale Experteneinheit zur Vergrämung und Entnahme von Wölfen durch den Bund zu schaffen, um die Länder bei Bedarf schnell zu unterstützen.“ Außerdem solle der Bund gegenüber der Europäischen Kommission eine Umstufung von Anhang IV in Anhang V der FFH-Richtlinie erwirken. PM

Dieses Video zeigt Wölfe im Treiben bei einer Drückjagd.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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