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Minister beim Jägerinnenforum

Bei der Eintragung ins goldene Buch (v.l.): Vorsitzende Renate Weber, Prof. Jürgen Vocke, Staatsminister Helmut Brunner, Bürgermeister Nikolaus Walter, Abgeordneter Bernd Sibler und BJV-Bezirkschef Richard Hoffmann. Foto: JMB © Bloch Josef-Markus

Für das Wochenende vom 22. bis 24. Oktober hatte das Jägerinnenforum Bayern zu seiner Herbsttagung auf Schloss Offenberg (Kreis Deggendorf) geladen. Die Festansprache hielt Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, die Schirmherrschaft lag bei BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke.

Rund sieben Prozent der Jagdscheine in Bayern sind von Frauen gelöst worden. Innerhalb von 15 Jahren hat sich der Anteil der "Dianen" an der Jägerschaft im Freistaat damit versiebenfacht. In absoluten Zahlen dürfte er bei rund 3000 liegen - Tendenz steigend, denn der Anteil weiblicher Jagdscheinaspiranten in den Ausbildungskursen liegt bei rund 20 Prozent.

Ausdruck der gewachsenen Bedeutung der femininen Seite der Jagd ist nicht zuletzt das Bayerische Jägerinnenforum.
Organisationstalent, Fachkompetenz und Gestaltungswillen haben die Damen unter der Führung von Renate Weber auch bei ihrer Herbstagung 2010 im gediegenen Ambiente auf Schloss Offenberg wieder unter Beweis gestellt. Imdreitägigen Programmwechseltensich gesellige und fachlicheBestandteile ab. Auch die Öffentlichkeitsarbeit kam nicht zu kurz: Eine Hundevorstellung, die Falknervorführung sowie der Aufritt der Jagdhornbläser und eine Präparateausstellung waren für die Öffentlichkeit zugänglich.
Der Festakt am Samstagvormittag fand regen Zuspruch. Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner würdigte in seiner Festansprache das Engagement der jagdenden Damen und versprach sich vom "weiblichen Blick" auf die Dinge neue Impulse gerade auch beim Ausgleich von unterschiedlichen Interessen in Bezug auf die Jagd. Gleichzeitig legte er ein klares Bekenntnis zum Waidwerk ab: "Jagd ist ein großes gesamtgesellschaftliches Anliegen". JMB