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Millionenschweres Feuer

Kenianische Behörden haben im Beisein von Präsident Mwai Kibaki in einer symbolträchtigen Aktion in Nairobi rund 4,9 Tonnen konfisziertes Elfenbein verbrannt. Der Wert wird auf rund 110 Millionen Euro geschätzt. Angezündet wurden 335 Stoßzähne und 41 553 Elfenbeinschnitzereien, die innerhalb von zehn Jahren bei Wilderern und Schmugglern gefunden worden waren. Der WWF begrüßte, dass das vernichtete Material nicht mehr über Umwege auf den Schwarzmarkt gelangen kann. Er warnt jedoch davor, dass das Verbrennen von Stoßzähnen allein kein geeignetes Mittel sei, um die Wilderei auf afrikanische Elefanten zu stoppen. Hauptursache für die Wilderei sind nach Ansicht des WWF Schwarzmärkte in Afrika und Asien, von wo das Elfenbein in den weltweiten Handel gelangt. BHA