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Militante Tierschützer beschädigen Hochsitze

Mehr als 13 beschädigte Jagdeinrichtungen in Niedersachsen werden der ALF zugerechnet. © Presseportal/Polizei

Mehr als 13 beschädigte Jagdeinrichtungen in Niedersachsen werden der ALF zugerechnet.


Militante Tierschützer sind nach Einschätzung der Polizei für eine Vielzahl von Schäden an Hochsitzen der Jägerschaft im Emsland (Niedersachsen) verantwortlich. Spuren an den Tatorten in Werlte und Lorup deuteten darauf hin, dass die "Animal Liberation Front" (ALF) dahinter steckt, teilte die Polizei am Montag (4. Februar) mit. Die Organisation wird ist in den USA als terroristische Vereinigung eingestuft. Unter anderem wurde eine Beschimpfung von Jägern auf einen der betroffenen Hochsitze gesprüht. Der Sachschaden liege im niedrigen fünfstelligen Bereich.

Nach einem Hinweis trafen Beamte am Sonntag in einem der betroffenen Waldgebiete drei verdächtige Menschen mit einem Geländewagen aus Westerstede an. Bei ihnen fanden sie Werkzeuge, die für die Taten genutzt worden sein könnten. Gegen das Trio wird ermittelt. Von den 22 politisch motivierten Attacken auf Agrar- und Jagdeinrichtungen in Niedersachsen werden mittlerweile 14 der "Animal Liberation Front" zugerechnet, hatten Landwirtschaftsministerium und Polizei kürzlich mitgeteilt. dpa


Redaktion Niedersächsischer Jäger Seit über 60 Jahren ist der Niedersächsische Jäger das Jagdmagazin zwischen Ems und Elbe.
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