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Mehrfache Wilderei: Polizei sucht nach Zeugen

Redaktion PIRSCH
am
Samstag, 08.01.2022 - 15:25
Rehwild-tot-im-Gebuesch © Estelle R - stock.adobe.com
Zwei Rehe wurden innerhalb kürzester Zeit gewildert (Symbolbild).

Am Sonntag, den 12. Dezember 2021, entdeckte der Pächter eines Jagdrevieres im Gewann Pappelbach nahe Schriesheim (Rhein-Neckar-Kreis/ Baden-Württemberg) gegen Mittag ein verendetes Rehkitz. Laut Pressemeldung des Polizeipräsidiums Mannheim hatten Unbekannte dem Stück Wild das Haupt entfernt sowie eines der Blätter „fachgerecht herausgeschnitten“.

Fehlende Teile konnten bisher nicht aufgefunden werden

Eine Woche später wiederholte sich der Vorfall. Nachdem der Pächter in seinem Revier gegen 8 Uhr am Samstagmorgen aus Richtung des Pappelbachs den Schuss einer Kleinkaliberwaffe vernommen hatte, bekam er wenige Stunden später erneut ein totes Wildtier gemeldet. Wieder war ein Rehkitz in der Nähe eines Wegs gefunden worden. Auch bei diesem Stück waren das Haupt und eines der Blätter ab- bzw. herausgeschärft worden. Die fehlenden Körperteile der Rehkitze wurden bisher nicht aufgefunden. Der Jagdpächter schloss in beiden Fällen umgehend einen Wildtierangriff aus und verständigte die Polizei. Diese ermittelt nun wegen Jagdwilderei.

Bisher keine Fälle von Wilderei

Rückfragen bei der Polizei Mannheim ergaben, dass Wilderei im Gebiet um Schriesheim in der Vergangenheit nicht vorgekommen sei. Aufgrund fehlender Ermittlungsansätze bittet die Polizei nun um Mithilfe durch mögliche Zeugen oder Hinweisgeber. Diese werden gebeten, sich telefonisch unter 06201 10030 beim Polizeirevier Weinheim zu melden. PHK


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