Home News Mehrere Länder schließen sich beim Wolfsmanagement zusammen

Mehrere Länder schließen sich beim Wolfsmanagement zusammen


Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hat am 5. März eine Kooperation mehrerer Bundesländer beim Wolfsmanagement angekündigt. Demnach möchten Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland in Zukunft eng zusammenarbeiten. „Mit unserem länderübergreifenden Konzept erweitern wir unser Wolfsmanagement um einen wesentlichen Faktor und tragen dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung und der Landwirtschaft Rechnung“, so Untersteller. Man wolle damit einen regelmäßigen Informationsaustausch, sowie Zusammenarbeit bei Fang, Besenderung oder Entnahme von Wölfen gewährleisten. Da es sich beim Wolf um eine sehr mobile Art handle, sei es wichtig, dass man länderübergreifend zusammenarbeite.

Managementgruppe soll Wölfe überwachen

Es soll nun zunächst eine gemeinsame Managementgruppe gegründet werden, die das Monitoring der Tiere überwachen wird. „Aufgabe der Managementgruppe wird auch sein, Experten-Teams zu bilden beziehungsweise auszuwählen, die einen Wolf fangen und notfalls auch erschießen können“, so die Pressemitteilung weiter. Die endgültige Entscheidung, ob ein Wolf nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschossen werden dürfe, liege jedoch weiterhin bei den einzelnen Bundesländern. Jederzeit könnten sich weitere Bundesländer an der Kooperation beteiligen. PM


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
Thumbnail