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Mehr recht als schlecht

Das lehnt der DJV ab: Eine zusätzliche Möglichkeit, Waffen vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Foto: armatix © armatix

Zu Beginn kritisiert der Verband die bundesweite Gebührenerhebung für unangemeldete Waffenkontrollen. Das sei „so nicht vorgesehen gewesen“. Weiter sei die forcierte Einführung technischer Weiterentwicklungen in Bezug auf die Waffenaufbewahrung nicht praktikabel und somit abzulehnen, insbesondere biometrische Sicherungssysteme. Positiv bewerte man hingegen die erneute Amnestie für die Rückgabe illegaler Waffen.
In Bezug auf die Energiewende und gemeinsame Agrarpolitik begrüßt der DJV, dass die Koalitionspartner eine Vermaisung der Landschaft bekämpfen wollen: „Für die Biogasproduktion müssen alternative Substrate gefördert werden, die ökologisch sowie ökonomisch sinnvoll sind.“ Ebenso sollen im Rahmen der 5-Prozent-Regelung des Greenings Flächen aus der Produktion fallen. „Hierzu braucht es finanzielle Anreize für den Landwirt.“ Außerordentlich bedauert der Dachverband, dass konkrete Angaben zur Umsetzung des 2012 verabschiedeten „Bundesprogramms Wiedervernetzung“ gänzlich im Koalitionsvertrag fehlen.
BS/PM