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Mehr Raubwild erlegt

Foto: Erich Marek © Erich Marek

Im Jagdjahr 2010/11 wurden in Norwegen 157 Luchse gestreckt oder als Fallwild gemeldet. Das ist die höchste Zahl seit 1870, seit es Aufzeichnungen gibt. 136 Luchse wurden von Jägern erlegt, der Rest kam anderweitig zu Tode. Auch 105 Vielfraße wurden in der Statistik erfasst. Allerdings wurden nur 37 per Lizenz geschossen. Die übrigen wurden Opfer des Verkehrs oder mussten der Wildbahn entnommen werden. Von zehn Bären wurden lediglich drei erlegt, einer wurde Opfer eines Autounfalls, die übrigen wurden nach Zwischenfällen getötet. Auch bei den übrigen Wildarten lohnt ein Blick auf die Verkehrsverluste: Von 4100 Unfallrehen kamen 3920 durch Autos ums Leben, 180 wurden vom Zug überrollt. Von 2200 Stück Elchwild wurden 900 bei Zusammenstößen mit Zügen getötet. BHA