Home News Mecklenburg-Vorpommern lobt sich selbst im Umgang mit dem Wolf

Mecklenburg-Vorpommern lobt sich selbst im Umgang mit dem Wolf

Das Land Mecklenburg-Vorpommern sieht sich in einer Vorreiter-Rolle beim Bestandsmanagement des Wolfes (Symbolbild).


Der Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern Dr. Till Backhaus reagierte verärgert auf den Vorwurf seitens des Bauernverbandes, das Land habe keine konkreten Pläne für das Bestandsmanagement der Wölfe. Es sei ihm unbegreiflich, wie man die Fortschritte von Monaten so konsequent ignorieren könne.

Der Minister wies vor dem Landtag darauf hin, dass mit Ausnahmen der Inseln Poel und Rügen, das ganze Land zum Wolfsgebiet erklärt wurde und daher die Tierhalter effektiv gefördert werden könnten. Zahlungen für Präventionsmaßnahmen seien ab Mitte 2019 in voller Höhe erstattungsfähig, im Haushaltsplan seien Mittel für das Wolfsmanagement fest eingeplant.

Überdies sei es maßgeblich dem Vorstoß aus Mecklenburg-Vorpommern zu verdanken, dass auf der Umweltministerkonferenz in Bremen Grundlagen zur Entnahme von problematischen Wölfen erarbeitet wurden – erste Ergebnisse sollen hier bis Mitte Mai 2019 vorliegen. Backhaus sieht das Land mit seinem Managementplan aus dem Jahr 2010 gut aufgestellt, die Zusammenarbeit zwischen Naturschutzverbänden und Jagdverband als enge Partner funktioniere gut. PM/CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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