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Mann tritt auf Hund ein

BGS-Rüde "Grave": Er wurde bei einer Nachsuche von einem Unbekannten misshandelt. Foto: M. Becker


Es passierte am vergangenen Montag (2. Mai) im Saarland. Becker ist auf dem Rückweg von einer Nachsuche, als er zufällig ein krankes Stück Rehwild neben der Fahrbahn entdeckt. Nach Rücksprache mit dem Revierpächter bekommt er den Auftrag, sofort mit der Arbeit zu beginnen. Schnell ist das Gespann am Stück und etwa 300 Meter weiter bindet der Bayerische Gebirgsschweißhund (BGS) den Jährling im Straßengraben. Doch plötzlich klagt der Vierbeiner. Becker sieht, wie ein Mann den Bock am Gehörn zieht und gleichzeitig auf seinen Rüden eintritt. Der Hundeführer schreit den Unbekannten an, sodass dieser ablässt und fluchtartig mit seinem Auto das Weite sucht. Der BGS erleidet schwere Prellungen und Bandscheibenquetschungen, weshalb er zeitweise keine Reflexe mehr im Hüftbereich hat. Doch er wird sich wohl zumindest körperlich vollständig von den Verletzungen erholen, berichtet Becker im Gespräch mit jagderleben.
Der Vorfall ereignete sich gegen 22.30 Uhr auf der B 420 zwischen Werschweiler und Dörrenbach auf Höhe der Einmündung L 131 Richtung Grube Labach. Der Gesuchte fuhr einen roten Ford Fiesta mit Kuseler Kennzeichen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06851 8980 mit der Polizeiinspektion St. Wendel in Verbindung zu setzen.
BS
 


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Wildmeister Matthias Meyer Als Berufsjäger leitet er den Jagdbetrieb in der Fürst zu Oettingen-Spielberg’schen Forstverwaltung in Oettingen/ Bayern. Er ist außerdem erfahrener Schweißhundeführer und langjähriger PIRSCH-Autor.
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