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Mann vor dem Tod bewahrt

Ein großes Aufgebot an Rettungskräften war im Einsatz.


Am Freitagabend hatte einer der Waidmänner beim Ansitz Hilferufe vernommen. Diese seien für ihn nur durch seinen elektronischen Gehörschutz hörbar gewesen. In der Folge verständigte er daher den Jagdpächter und alamierte die Rettungsleitstelle. Dem ortskundigen Revierinhaber und seinem Sohn gelang es daraufhin, den Mann in einer Schilffläche des Naturschutzgebiets "Nördliche Okeraue" zu finden, etwa 350 Meter vom Hochsitz enfernt. Der Hilfesuchende saß völlig durchnässt, ohne Schuhe und ohne Jacke auf dem Boden kauernd in dem sumpfigen Gebiet.

Die Sanitäter stellten bei ihm eine starke Unterkühlung fest, er hatte nur noch 32 Grad Körpertemperatur, wie aus einem Bericht von "regionalgifhorn" hervorgeht. Damit drohte ein Kreislaufstillstand des 38-Jährigen. Da er sich mehrmals nach dem Verbleib seiner Freundin erkundigte, wurden weitere Rettungskräfte, sowie eine Suchhundestaffel hinzugezogen. Glücklicherweise stellte sich bald heraus, dass die Frau sich bei einem Bekannten aufhielt. Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, ist aktuell noch nicht bekannt. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Hier finden Sie ein Video zum Einsatz.


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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