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Mann schleift Reh tot

Wer kann helfen? Die Polizei sucht einen Tierquäler (Symbolbild). Foto: Arno Bachert/pixelio.de © Arno Bachert/pixelio.de

Am Sonntagabend gegen 20.00 Uhr kollidierte ein Auto mit einem Stück Rehwild. Der Fahrer aus St. Margarethen stieg daraufhin aus seinem Fahrzeug aus, band das noch lebende Tier mit Kabelbindern an seinem Pkw fest und schleifte es rund 200 Meter hinter sich her bis es verendete.
Völlig fassungslos zeigte sich Polizeisprecher Hermann Schwichtenberg über den brutalen Vorfall gegenüber jagderleben. „So etwas ist gegen alle Sitten.“ Der Mann habe keinerlei Mitgefühl gezeigt. Auch die Beweggründe zu diesem tierfeindlichen Handeln sind völlig unklar. „Alkoholisiert war der Mann zumindest nicht“, so Schwichtenberg.
Jetzt wird gegen den Tierquäler wegen Verstoß gegen Paragraph 17 des Tierschutzgesetzes ermittelt. Darin heißt es: „Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder längere anhaltende Schmerzen oder Leiden zufügt."
BS



Quelle: www.jagderleben.de