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Mann beleidigt Jäger und Polizisten bei Wildunfall-Aufnahme

Nach einem Wildunfall beleidigte ein unbeteiligter Passant den Jäger und Polizeibeamte (Symbolbild). © KS-Wildlife - stock.adobe.com
Nach einem Wildunfall beleidigte ein unbeteiligter Passant den Jäger und Polizeibeamte (Symbolbild).

Am Freitag kam es gegen 7.45 Uhr in Steinbach (Landkreis Kehlheim / Bayern) zu einem Wildunfall. Wie ein Polizeisprecher gegenüber der Redaktion erklärte, habe eine Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug ein Reh angefahren. Sie alarmierte daraufhin die zuständige Polizeiinspektion Mainburg. Als die Beamten vor Ort eintrafen, war bereits ein Jäger anwesend, der sich auf dem Weg zu einer Jagd befunden hatte. Er erlöste das Tier von seinen Verletzungen.

Auch ein dritter, völlig unbeteiligter 42-jähriger Mann aus dem Landkreis Freyung-Grafenau war an der Unfallstelle und regte sich über das Vorgehen des Jägers auf. Wie der Sprecher weiter mitteilte, habe der Mann den Jäger gefragt, was ihm einfallen würde das Reh zu töten. Auch beleidigte er den Waidmann und die Polizeibeamten und bezeichnete diese als „Spinner“. Der Jäger habe aber absolut richtig gehandelt, da das Reh schwerverletzt gewesen sei und es keine andere Lösung gegeben habe, so die Polizei. Den 42-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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