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Manipulierte Daten

Jagd auf Eisbären: Selbsternannten Tierrechtlern ist jedes Mittel recht, um sie zu verhindern. Foto: Dieter Hopf


Manipulationen von Daten scheinen derzeit vieler Orts üblich zu sein: Die Wissenschaftler Dr. Martina Tyrell (Universty of Exeter) und Dr. Doug Clark (University of Saskatchewan) haben nachgewiesen, Eisbären sind in der Öffentlichkeit Opfer im Krieg der Worte um den Schutzstatus geworden. Die beiden Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Tierrechtler allein die Jagd als Grund für den Rückgang der Population vorgeschoben und Klima- und Lebensraumveränderung gar nicht berücksichtigt haben. Die Studie beweist, dass insbesondere die Tierschutzorganisation "Humane Society International" mit Hilfe der Medien suggerierte, zehntausende Polarbären seien nur dadurch bedroht, weil in der letzten Dekade die Jagdquoten angestiegen sei.
Schon ein kurzer Blick auf die Statistik der kanadischen Region Nunavut hätte bewiesen, dass dies nicht stimmen konnte, wurden dort jährlich doch weniger als 100 Bären bejagt. „Wenn wir eine wirksamen und geeigneten multilaterale Schutzpolitik wollen, die von der Öffentlichkeit unterstützt werden kann, müssen wir differenziertere Gespräche und Medienberichterstattung über den Polarbärenschutz führen“, sagte Dr. Clark. Die Manipulationen sind in der Fachzeitschrift "Global Environmental Change" veröffentlicht.
BHA
Ergänzung 25.02.2014
Mehr dazu auf der Homepage der Universität eines der zitierten Wissenschaftler:
Link: Dr. Douglas Clark