Maisschneisen schmälern Betriebsprämie nicht

Bejagungsschneisen in Maisfeldern schmälern die Prämienzahlungen für landwirtschaftliche Betriebe nicht. Darauf weist das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium hin. Der gestiegene Anbau von Silomais, 148000 Hektar waren es im Küstenland im vorigen Jahr, ließen auch dort die Wildschweinbestände explodieren.
In den Maiskulturen müssen inzwischen Schneisen für die Bejagung angelegt werden, um der Sauen habhaft zu werden. Das reduziert nicht die Betriebsprämien der Landwirte, solange sie zehn Prozent der Fläche nicht übersteigen. Das Ministerium rät den Landwirten, die Schneisen zu begrünen oder Selbstbegrünung zuzulassen und nicht als Schwarzbrache zu gestalten (Foto: Reinhard Schneider). Hierdurch könne ein ökologisch wertvoller Beitrag geleistet und die Anforderungen des Tier- und des Naturschutzes sowie der Jagd miteinander noch besser in Einklang gebracht werden. PB