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Maisjagd: Jäger fangen Ponys ein

Ponys-nachts-am-Mais © Thomas Fuchs
Hier zeigt sich, warum eine genaue Ansprache so wichtig ist: Die Ponys hätten im Dunkeln schnell mit dem erwarteten Schwarzwild verwechselt werden können.

Zwei Jäger saßen am 18. August an einem Maisfeld bei Einbeck (Niedersachsen) an, als sie einen ungewöhnlichen Anblick hatten. Ausgerechnet an einem Maisschlag, in dem Schwarzwild die Tagen zuvor massiv zu Schaden gegangen war, tauchten mitten in der Nacht sechs kleine Ponys auf. Diese waren zuvor von einer Wiese im Nachbarort ausgebrochen. Bei schlechtem Licht und der Tatsache geschuldet, dass die Mini-Ponys nur knapp hüfthoch sind, hätten sie aufgrund ihrer massiven Körperform beim grasen recht schnell mit dem erwarteten Schwarzwild verwechselt werden können.

Polizei macht Besitzer der Ponys ausfindig

„Die beiden erfahrenen Jäger haben das aber zum Glück sofort erkannt und die Polizei kontaktiert“, so Hartmut Henne, Leiter des Hegering 3 in der Jägerschaft Einbeck. Wie die Polizei gegenüber der Redaktion bestätigte, hätten die Jäger die Ordnungshüter über ihren ungewöhnlichen Fund informiert. Die Beamten machten daraufhin den Besitzer der ausgebüxten Ponys ausfindig. Die Waidmänner verfolgten und beschäftigten in der Zeit die Pferde, bis der Besitzer vor Ort eintraf. Gemeinsam wurden die Ponys dann eingefangen und zur Koppel zurückgeführt. PM/ KF


Redaktion Niedersächsischer Jäger Seit über 60 Jahren ist der Niedersächsische Jäger das Jagdmagazin zwischen Ems und Elbe.
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