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Luxemburg: Neue Maßnahmen gegen ASP

In Luxemburg wurden einige neue Maßnahmen gegen die ASP beschlossen (Symbolbild).


In Luxemburg hat eine Arbeitsgruppe gegen die Afrikanischen Schweinepest (ASP) weitere Maßnahmen gegen die Einschleppung der Krankheit beschlossen. Dazu gehört vor allem die Überwachung der Umzäunungen an Autobahnen und Errichtung neuer Zäune, so das luxemburger Landwirtschaftsportal. Außerdem sollen Wildschweine, die in den Schutzzonen erlegt werden unter Umständen auf ASP untersucht werden. Innerhalb der Schutzzonen wird die Jagdzeit für Schwarzwild vom 1. März bis zum 15. April 2019 verlängert.

Infoveranstaltung für Jäger

Am 4. März wurde außerdem eine Informationsveranstaltung der Natur- und Forstverwaltung für Jäger organisiert. Bereits im vergangenen Jahr wurden Überwachungszonen eingerichtet, Wildsammelstellen eröffnet und die Schweinehalter darauf hingewiesen, die Biosicherheit zu beachten. Ende Feburar wurde nur wenige Kilometer von der Luxemburgischen Grenze entfernt ein infiziertes Wildschwein in Belgien gemeldet. Alle 118 bislang in Luxemburg untersuchten Schweine waren allerdings frei von der ASP.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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