Luftlande-Manöver ärgert Jäger

Für Verstimmung unter der Jägerschaft sorgt eine geplante Fallschirmspringer-Übung der Bundeswehr bei Bayrischzell (Landkreis Miesbach). Das meldet die Tageszeitung Merkur in ihrer Online-Ausgabe. Vom 2. bis zum 4. Februar sollen im Revier Bayrischzell-Miesing 1 in unmittelbarer Nähe zu zwei Rotwild-Fütterungen bis zu 75 Berufs- und Zeitsoldaten aus dem ganzen Bundesgebiet an einer Sprung-Ausbildung des Luftlandefernmeldebataillons teilnehmen. Dabei soll auch ein Hubschrauber zum Einsatz kommen. Der das Revier betreuende Berufsjäger Matthias Haut hat dagegen Beschwerde bei der UJB eingelegt. Haut befürchtet, dass das Rotwild durch das Manöver von den Fütterungen ferngehalten und so erhöhte Schälschäden verursachen werde. Das Bataillons-Kommando wies die Beschwerde indes zurück. Die Übung werde wie geplant stattfinden. SE