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Lügner schießt sich ins Bein

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Samstag, 31.01.2015 - 13:44
Auch eine der bekanntesten Zeitungen Deutschlands berichtete. Foto: Screenshot bild.de © Screenshot

Das ist schon ein dicker Hund, den sich der Detmolder da geleistet hat. Er war beim „Joggen“ von einem Projektil am Bein getroffen worden. Nachdem er sich noch selbstständig ins Krankenhaus hätte begeben können, gab er später bei den Ordnungshütern an, dass ein „Unbekannter“ den Schuss abgegeben hätte. Erst später wurde klar, warum er das tat.
Die Polizei ermittelte sofort in alle Richtungen, so ein Sprecher gegenüber jagderleben. Auf der Suche nach dem vermeintlichen Täter hatte sich ebenfalls die Mordkommission eingeschaltet. Natürlich gerieten auch Jäger ins Visier der Ermittler. Doch den Ordnungshütern kamen Zweifel auf, sie konfrontierten den Mann mit Unstimmigkeiten seiner Version. Offenbar wurde dem Fantast die Sache dann doch etwas zu heiß. Am Donnerstag, den 29. Januar, gab er schließlich zu, sich selbst verletzt zu haben. Und zwar mit einem Luftgewehr, für das man eine Erwerbsberechtigung benötigt. Da er diese jedoch nicht hatte, dachte sich der 46-Jährige die Geschichte aus. Nun wird er sich dafür gerichtlich verantworten müssen.
BS