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Luchsabschuss: Jäger zeigt sich selbst an

Luchs-Wald © ysbrandcosijn - stock.adobe.com
Weil er ihn mit einem Wildschwein verwechselte, erlegte ein Jäger in Bayern irrtümlich einen Luchs.

Am 15. Oktober zeigte sich ein Jäger bei der Polizei im oberfränkischen Wunsiedel (Bayern) selbst an. Der 53-Jährige hatte am Abend zuvor im letzten Büchsenlicht gemeint, auf ein Stück Schwarzwild geschossen zu haben. Bei der durchgeführten Nachsuche fand er dann das erlegte Tier. Dabei handelte es sich jedoch nicht um den vermeintlichen Schwarzkittel, sondern um einen streng geschützten ausgewachsenen Luchs.

Gegenüber der Redaktion sagte ein Sprecher der Polizei, dass der Jäger keine Nachtsichttechnik verwendet habe und die Geschichte des Abschusses glaubhaft wirke. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann wegen des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutz- und Jagdgesetz. 


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