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Luchs im Solling unterwegs

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Dienstag, 12.11.2013 - 15:52
Der narkotisierte Luchs „M6“ bei der Besenderung im April dieses Jahres. Foto: Lilli Middelhoff © Lilli Middelhoff
Der narkotisierte Luchs „M6“ bei der Besenderung im April dieses Jahres. Foto: Lilli Middelhoff

Wie die Niedersächsischen Landesforsten jetzt mitteilten, wurde der männliche Luchs mit der Bezeichnung "M6" bereits im April bei Bühren im Landkreis Göttingen von Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung Harz gefangen und besendert. Während sich der Kuder zunächst im Raum Adelebsen (rund 20 Kilometer westlich von Göttingen) aufhielt, wurden die Streifzüge nach der Überquerung der Bundestraße 241 immer größer. Zuletzt sendete das GPS-Halsband Standort-Daten aus der Gegend von Wangelnstedt und Holzminden. Aber auch Jäger, Spaziergänger und Holzeinkäufer haben das Tier schon vor gehabt, wie Förster Armin Ristau aus Dassel gegenüber jagderleben berichtete.
Ob der Luchs aus dem Harz zugewandert ist, oder aus den näher gelegenen Nordhessischen Wäldern stammt, ist nicht bekannt. Um so größer ist die Freude, dass er da ist: "Luchse sind uns hier im Solling willkommen, sie gehören zur natürlichen Lebensgemeinschaft des Mittelgebirges, und sie bereichern die Artenvielfalt in Deutschlands Waldgebiet des Jahres", so Ristau. Selber hat er ihn aber leider noch nicht gesehen, obwohl er sich laut der übermittelten Daten nur 300 Meter hinter seiner Försterei in Sievershausen aufgehalten hat. BS