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Der Luchs bald ein "Highlander"?

Mehr und mehr kehrt der Wald in das schottische Hochland zurück - mit ihm auch der Luchs? Foto: Matthias Meyer © Matthias Meyer

Ohne Wald fühlt sich der Europäische Luchs nicht wohl. Wahrscheinlich waren Zerstückelung und Schwund der Wälder seit dem Mittelalter einer der Hauptgründe für den Niedergang des gefleckten Räubers - zumindest auf den Britischen Inseln.
In Schottland ist seit 50 Jahren eine konsequente und erfolgreiche Wiederaufforstung großer Flächen im Gange. Zeit für Artenschützer, darüber nachzudenken, ob es dadurch nicht auch dem Luchs in seiner alten Heimat wieder gefallen könnte. Erste geographische Analysen ergaben, dass in Schottland mehr als 20.000 Quadratkilometer Luchshabitat "leer stehen". Auch Beutetiere gäbe es dort genug. Allein in den Schottischen Highlands könnte so in den zusammenhängenden Luchs-Lebensräumen immerhin eine Population von 400 Großkatzen leben. Das wäre dann die zweitgrößte in Europa. CM