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Losung als Lösung?

Foto: Ulf Hohmann © Ulf Hohmann
Biologin sammelt Rotwildlosung. Foto: Ulf Hohmann © Ulf Hohmann

Biologin sammelt Rotwildlosung. Foto: Ulf Hohmann

In der von der „Deutschen Bundesstiftung Umwelt“ finanzierten Studie geht es darum, herauszufinden, welche Methode sich zur Bestanderfassung von Rot- und Rehwild am besten eignet. Zur Auswahl stehen ein umfassendes Fotofallenmonitoring, das Sammeln von Losung, sowie das Zählen in der Nacht mittels Scheinwerfer und Infrarot (sogar von einem Flugzeug aus!). Gefundene Hinterlassenschaft werden dann im Labor auf ihren genetischen Fingerabdruck hin untersucht.
Wissenschaftler der Forschungsgruppe Wildökologie an der Forschungsanstalt für Waldokölogie und Forstwirtschaft in Trippstadt (Rheinland-Pfalz) versuchen so den Rehen im künftigen Nationalpark Hunsrück auf die Spur zu kommen. Wie deren Leiter, Dr. Ulf Hohmann, im Gespräch mit jagderleben erklärte, sei das Projektziel Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden zur Bestandserfassung abzuwägen. Zum Projektende 2015 wolle man die einzelnen „Methoden bewerten können“, so Hohmann.
Neben dem Hunsrück gibt es noch Versuchsflächen in der Lüneburger Heide. Die Projektleitung liegt beim Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung von der Tierärztlichen Hochschule Hannover.
UPF/MW