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Lockenpracht oder Bürstenschnitt?

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Samstag, 25.12.2010 - 01:02
Foto: Matthias Meyer © Matthias Meyer
Foto: Matthias Meyer

Mal lang und seidig, kurz und dicht gelockt oder struppig: Forscher unterteilen die Haarvarianten reinrassiger Hunde in mindestens sieben größere Kategorien. Eine genetische Analyse zeigte, dass aber nur drei Gene das Hundehaar bestimmen. Das Ergebnis beruht auf einer Erbgut-Untersuchung bei mehr als 1000 Hunden aus 80 verschiedenen Rassen.
Terrier und Schnauzer verdanken ihren "Bürstenschnitt" einer Variante des "RSPO2"-Gens, entdeckten Edouard Cadieu und seine Kollegen vom Genomforschungsinstitut der USA. Das seidige Fell der Cocker-Spaniels stammt vom "FGF5"-Gen. Die dichte Lockenpracht des irischen Wasserspaniels wiederum wird von einer Variante des Gens "KRT71" produziert. Pudel und portugiesische Wasserhunde vereinen alle drei Gene in sich.
Ob die gleichen Gene für Variationen des menschlichen Haares verantwortlich sind, ist noch nicht erforscht. Fest steht aber, dass zwei der drei Erbanlagen am Erscheinungsbild von Katzen und Mäusen mitwirken. NJ/dpa