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LJV schießt gegen DJV

Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des LJV Schleswig-Holstein, will ab sofort sein "eigenes Ding" machen. Foto: MC © MC

Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des LJV Schleswig-Holstein, will ab sofort sein "eigenes Ding" machen. Foto: MC


Wie der DJV in einer jüngst erschienenen Pressemitteilung bekannt gegeben hat, gab Baasch diesen Entschluss auf der vergangenen Klausurtagung des Verbands-Präsidiums bekannt. Für ihn gäbe es „seitens des DJV, der Geschäftsstelle und auch der Delegiertenversammlung keinerlei Solidarität und Vertrauen als Basis für eine solche Zusammenarbeit“. Gleichzeitig verkündigte der LJV-Präsident, dass man von nun an die nationale und internationale Vertretung selber in die Hand nehmen wolle und gleichzeitig eine Reduktion der DJV-Beiträge um 50 Prozent erwirke.
Bei den übrigen Mitgliedern des DJV-Präsidiums hat diese Position Unverständnis hervorgerufen. „In einer Zeit, in der immer mehr rot-grüne Regierungen die Jagd beschneiden wollen, müssen wir geschlossen auftreten“, so DJV-Präsident Hartwig Fischer. Das DJV-Präsidium hat heute ohne Gegenstimme beschlossen, noch in diesem Monat eine Sondersitzung einzuberufen, zu der das gesamte Präsidium des LJV Schleswig-Holstein eingeladen wird. Die Ergebnisse sollen in einer anschließenden Pressekonferenz vorgestellt werden. „Wir werden alles dafür tun, Missverständnisse auszuräumen und die politische Interessensvertretung der Jägerschaft schlagkräftiger zu machen“, so Fischer.
BS/PM

Quelle: www.jagderleben.de