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Eine letzte Amtshandlung

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama (Symbolbild). Foto: Official White House Photo/Pete Souza


Das United States Department of the Interior, hatte die Vorschrift veröffentlicht, ohne vorab mit Industrie, Anglern oder Jägern darüber zu diskutieren. Ziel des Gesetzes ist es, dass spätestens in fünf Jahren, in erschlossenen Gebieten, sowie in nationalen Schutzgebieten, Nationalparks und Stammesgebieten, bleihaltige Munition und Angelzubehör verboten wird. Damit das Verbot möglichst schnell umgesetzt werden kann, sollen sich dafür jetzt die einzelnen Bundesbehörden mit Fischerei- und Jagdverbänden sowie Führern der Indianerstämme zusammensetzen um einen gemeinsamen Weg herauszuarbeiten. Die US-Regierung hatte bei der Verordnung zum Blei-Verbot schon bestehende Bleifrei-Verordnungen einzelner Bundesstaaten zum Vorbild genommen. Der erste Vorstoß dieser Art auf nationaler Ebene ist das neue Bleifrei-Vorhaben jedoch nicht. Bereits vor acht Jahren hatte die US-Regierung einen Versuch unternommen, bleihaltige Munition zu verbieten.
Lawrence Keane, Senior Vice President der National Shooting Sports Foundation, äußerte sein Unverständnis über die plötzliche Entscheidung. Er ist der Meinung, dass diese Verordnung nicht aus wissenschaftlichen sondern rein aus politischen Gründen noch in letzter Minute umgesetzt wurde. Seine Hoffnung liegt nun darin, dass die Regierung unter Donald Trump die Entscheidung widerrufen wird.
KN
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