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"Leichenschmaus" auf Bonner Friedhof

Eines der rund 70 verwüsteten Gräber des Küdinghover Friedhofes. Foto: Stadt Bonn © Stadt Bonn

Eines der rund 70 verwüsteten Gräber des Küdinghover Friedhofes. Foto: Stadt Bonn


Zum Wochenbeginn erregten wieder einmal Wildschweine die Gemüter einiger Bürger. Auf dem Friedhof Bonn-Küdinghoven verwüsteten Schwarzkittel in der Nacht zu Montag, den 10. Dezember, rund 70 Gräber. Wie eine Sprecherin der Stadt gegenüber der Redaktion berichtete, gab es in der Vergangenheit zwar vereinzelt Verbissschäden durch Rehwild, Schwarzwild jedoch sei zum ersten Mal in die waldnahe Ruhestätte eingedrungen.
Mitarbeiter des Amts für Stadtgrün haben nach dem Vorfall den Zaun kontrolliert und ein Loch wieder verschlossen. Des weiteren stellten sie zur Schadensabwehr einen Bauzaun vor der Friedhofskapelle auf. Dieser Bereich war zuvor nicht gezäunt. Auch wurden am Donnerstag bereits die betroffenen Grabstätten durch das Amt wieder geebnet und Pflanzen wieder eingesetzt zumindest soweit es der gefrorene Boden zuließ. Der materielle Schaden hielt sich in Grenzen. Um einiges größer war jedoch der Arbeitsaufwand.
BS