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LandwirtschaftlicheFlächen teurer

Nicht nur in Baden-Württemberg stiegen die Preise für landwirtschaftliche Nutzflächen. Foto: DIT © DIT

Für landwirtschaftliche Grundstücke (ohne Gebäude und ohne Inventar) sind nach Angaben des Statistischen Landesamts im Jahr 2011 durchschnittlich 20.650 Euro je Hektar (ha) bezahlt worden. Gegenüber dem Vorjahr (19.800 Euro je ha) bedeutet dies einen Anstieg um vier Prozent.
Vor allem in den Stadt- und Landkreisen der Verdichtungsräume, häufig Gebiete mit besseren natürlichen Ertragsbedingungen, wurden die höchsten Grundstückspreise erzielt. Unter den Landkreisen führen Böblingen, Ludwigsburg, Esslingen und Rhein-Neckar. Die höheren Grundstückspreise in den Stadtkreisen, insbesondere in der Landeshauptstadt Stuttgart mit 156.650 Euro/ha, Heidelberg (91.400 Euro/ha) und Pforzheim (54.800 Euro/ha) sprechen dafür, dass das Preisniveau stark von den örtlichen Baulandpreisen beeinflusst sein dürfte. Am unteren Ende der Preisskala lagen die eher ländlichen Gebiete mit meist unterdurchschnittlichen Bodenqualitäten (Schwarzwald, Schwäbische Alb, Odenwald). Nichtlandwirtschaftliche Käufer bezahlten wesentlich höhere durchschnittliche Grundstückspreise als Haupt- bzw. Nebenerwerbslandwirte. Nichtlandwirte greifen im Schnitt um 2.000 Euro/ha tiefer in die Tasche.
BHA