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Landwirt rettet Reh und kassiert Shitstorm

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Dienstag, 09.06.2020 - 10:56
Ricke-im-Sprung © Erich Marek
Das Reh konnte nach der Rettung wieder in die Freiheit entfliehen (Symbolbild).

Am 4. Juni postete Thomas Andresen, Betreiber des Hofs Barslund ein Video auf seinem Facebook-Kanal. Die Aufnahmen zeigen, wie die Mitarbeiter ein Stück Rehwild mit einem selbstgebauten Floß aus einer Güllelagune retten. Für diesen Clip ernte der Hof zahlreiche Hasskommentare und Vorwürfe auf Facebook. Doch was war geschehen?

Wie Andresen in einem weiteren Video berichtet, wurde vergessen das Tor des rund 1,80 Meter hohen Zaunes, welcher die Güllelagune umfasst, zu verschließen. Ein Stück Rehwild nutzte die Gelegenheit, gelangte auf das Grundstück und fiel in die Lagune. Dort wurde es dann von Angehörigen des Hofes entdeckt. Ein Azubi sowie ein weiterer Mitarbeiter bauten mit Hilfe eines Reifens ein Floß und konnten das Reh so an Land ziehen. Das Stück flüchtete kurz darauf wieder in die Freiheit.

Landwirt weist Anschuldigungen zurück

Facebook-User warfen dem Hof u.a. vor, dass der Landwirt selbst das Reh in die Güllelagune geworfen habe, um sich in den sozialen Medien zu profilieren. Dies Vorwürfe weist Thomas Andresen scharf zurück. Auch Anschuldigungen, warum der gefährliche Ort nicht eingezäunt sei, entkräftete er in seinem Video. Der Landwirt zeigte sich fassungslos über die Stimmungsmache gegen ihn und appellierte an die Facebook-Nutzer, in sich zu gehen, bevor man „solche Kommentare abgibt.“


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