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Landtag gibt grünes Licht

Ein Motiv, das Besucher des Parks in Zukunft häufiger sehen werden. Foto: F. Froeßl (MULEWF) © F. Froeßl (MULEWF)
Ein Motiv, das Besucher des Parks in Zukunft häufiger sehen werden. Foto: F. Froeßl (MULEWF) © F. Froeßl (MULEWF)

Ein Motiv, das Besucher des Parks in Zukunft häufiger sehen werden. Foto: F. Froeßl (MULEWF)

Bereits im Oktober 2014 haben die Ministerpräsidentinnen von Rheinland-Pfalz und Saarland einen Staatsvertrag für den länderübergreifenden Nationalpark (NP) unterschrieben. Gestern stimmte nun auch der Landtag dem Nationalparkgesetz zu. „Das ist ein Erfolg für unser Bundesland, für die Region im Hunsrück und die Natur. Der Nationalpark ist unser Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt, ein Motor für die Entwicklung der Region und bietet neue Möglichkeiten, Natur zu erleben“, freute sich die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken. Neu sei der Weg zum NP: Von der Gebietswahl bis zur Gestaltung des Schutzgebietes hat die Region mitentschieden - auch über die Landes- und nationalen Grenzen hinaus. Und erstmals schreibt ein Nationalparkgesetz fest, dass dies auch weiterhin geschieht. Über 80 Prozent der Kommunen hätten parteiübergreifend dem NP zugestimmt. In Rheinland-Pfalz werden nun fast 10.000 Hektar Wald zum geschützten Lebensraum für Wildkatze, Schwarzstorch und Fledermäuse. „Natur, die sich entwickelt, Buchenwälder, die Urwald werden, Hangmoore und Felsformationen oder Zeugnisse der Kelten - das ist der Nationalpark Hunsrück-Hochwald“, wirbt die Ministerin.
PM