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Landratsämter stoppen Staatsforsten-Vorhaben

Foto: Werner Reb © Werner Reb

Dafür wurden die betroffenen Forstämter von der Chefetage der Staatsforsten auf die "Möglichkeit eines Antrages zur Jagdzeitenverlängerung" hingewiesen, so der Pressesprecher Philipp Bahnmüller gegenüber der Redaktion.
In den meisten Fällen werden in den Anträgen zwei Hauptgründe genannt. Zum einen gibt man die Schuld den ungünstigen Witterungsbedingungen der letzten Monate und zum anderen befürchtet der Fiskus einen sehr hohen Wildverbiss in den kommenden Jahren. Oberregierungsrätin Gudrun Hieble, Abteilungsleiterin Gesundheit und Verbraucherschutz des Landratsamtes Donau-Ries, ist nicht überzeugt: "Wenn bis Ende der Woche keine triftigen Gründe zur Jagdzeitenverlängerung eingehen, werden wir den Antrag ablehnen. Befürchtungen reichen da nicht aus." Ähnlich verfährt man in den Kreisen Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm, weiß Hieble von ihren zuständigen Kollegen. Auch hier wird man die Anträge voraussichtlich ablehnen. BS