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Landkreise rufen Notzeit für Wildtiere aus

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Samstag, 13.02.2021 - 16:04
Rehwild-Winter © Szymon Bartosz - stock.adobe.com
Aufgrund einer längeren Frostperiode sowie einer geschlossenen Schneedecke haben die Landkreise die Notzeit für Wildtiere ausgerufen.

Geschlossene Schneedecken und eisige Temperaturen haben weite Teile Deutschlands fest im Griff. Nun haben die drei Landkreise Mansfeld-Südharz, Harz sowie der Saalekreis in Sachsen-Anhalt die Notzeit für Wildtiere ausgerufen. Wie der Landkreis Mansfeld-Südharz in einer Pressemitteilung angibt, können Revierinhaber jetzt Futterstellen für das Wild in Wald und Flur einrichten. Die Notzeit betreffe den gesamten Kreis und gelte für alle Wildarten. Als Futter dürfen Jäger Heu, Grassilage, heimische Baum- sowie Hackfrüchte verwenden.

Auch der Landkreis Harz appelliert in einer Presseaussendung an die Jägerschaft in allen Jagdbezirken eine den „örtlichen Verhältnissen angepasste Wildfütterung“ unverzüglich vorzunehmen. Ebenso bittet der Landkreis Harz alle Wintersportbegeisterten auf den offiziellen Wegen und Loipen zu bleiben. Hundebesitzer sollten ihre Vierbeiner an der Leine führen, um das Wild nicht zu beunruhigen. Laut Landesjagdverband Sachsen-Anhalt hat der Saalekreis ebenfalls die Notzeit für Wild festgestellt.

Laut § 34 des Jagdgesetzes Sachsen-Anhalt wird die Notzeit von der Jagdbehörde bezogen auf örtliche Verhältnisse und Wildarten festgestellt. Ist diese gegeben, so hat der Revierinhaber für eine ausreichende Fütterung zu sorgen.


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